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Micha und die exhibitionistische Busfahrt!



 



Es begann Anfang August, als es so unglaublich heiß war. Ich bat die Göttin um Erlaubnis, am Baggersee auf die FKK-Seite gehen zu dürfen, was sie mir dankbarerweise erlaubte.



Ich hatte schon ewig kein FKK mehr gemacht und so war es erst etwas ungewohnt. Zumal der Strand kein explizit ausgewiesener FKK-Strand ist, sondern es auf dieser Seite des Sees einfach geduldet ist. So daß es durchaus passieren kann, daß man nackt neben ein paar Textil-Gästen liegt.



Aber irgendwie machte auch gerade das den Reiz aus. Nicht nackt sein zu MÜSSEN (wie in der Sauna, oder an einem expliziten FKK-Strand), sondern selber entschieden zu haben, nackt sein zu WOLLEN :-)



Ich erzählte der Göttin in der nächsten Camsession davon und mit einem Lächeln auf den Lippen begann sie zu tippen. Ich beobachtete das animierte Stiftsymbol im Messenger und wartete darauf, den Text der Göttin angezeigt zu bekommen. Endlich stand es da. Eine neue Aufgabe: nur mit einem Mantel (und Schuhen und Socken) mit dem Bus fahren. Unter dem Mantel nackt!



Ich schluckte. Und bedankte mich für die Aufgabe.



Zeit: vor ihrem Geburtstag wollte die Göttin ein paar Fotos von der Aktion.



Ich überlegte: wenn bei einer Frau nackte Beine unten aus dem Mantel rausschauen, dann ist das "normal". Hat sie halt einen Rock drunter an. Aber bei einem Mann?



Ich ging unterschiedliche Optionen durch:



1. mit dem Zug in eine fremde Stadt fahren, dort auf der Bahnhofstoilette um/ausziehen und die Aufgabe dann erledigen. Danach wieder heim. Meine normalen Anziehsachen könnte ich im Schließfach lassen. Vorteil: niemand kann mich erkennen. Nachteil: in einer fremden Stadt fühle ich mich eh schon unsicher, kenne die Buslinien und Haltestellen nicht. Ich verwarf diese Idee.



2. mit kurzer Hose und T-Shirt unter dem Mantel bei uns zum Bahnhof laufen, dort auf der Toilette ausziehen, mit dem Bus zurückfahren. Vorteil: ich kenne die Gegend, die Buslinien, die Haltestellen, ich könnte auf dem Weg zum Bahnhof schonmal die Reaktion anderer Menschen auf meinen Aufzug beobachten. Nachteil: ich müßte einen Ruck*** mitnehmen, um meine Anziehsachen dort reinzutun, wenn ich sie nicht anhabe. Und Mantel und Ruck*** paßt nunmal nicht zusammen.



3. die puristische Variante von 2.: gleich unter dem Mantel nackt aus dem Haus gehen.



Nun gut, dann war das eben so.



Da ich ja Fotos machen sollte, auf denen erkennbar ist, daß ich nur mit Mantel und nichts drunter im Bus bin, durfte der Bus nicht zu voll sein, sondern es mußte möglich sein, diese Fotos unauffällig zu machen.



So kam ich darauf, daß ein Sonntag wunderbar geeignet wäre und wollte mich daran machen, die Aufgabe an einem der kommenden Sonntage umzusetzen.



Leider hatten wir den ganzen September wunderbar sonnige Wochenenden mit Temperaturen deutlich über 20 Grad.



T-Shirt-Wetter eben.



Auf keinen Fall Wetter, bei dem man mit dem Mantel draußen rumlaufen möchte. Erstens viel zu warm, zweitens: fällt man damit bei so Wetter auf jeden Fall auf.



Am 3.10. war es endlich so weit. Alles paßte.



Feiertag.



12°C und es sah sogar etwas nach Regen aus.



Der Plan: von daheim aus zum Busbahnhof laufen (ca. 45 Minuten) und dann mit dem Bus um 11 Uhr zurückfahren.



Gegen 10 kam dann doch Nervosität in mir auf. Aber ok, da mußte ich nun durch :-)



Der Gedanke, ob ich für diese Aufgabe die Option auf den Loser-Joker habe, ist mir - muß ich ganz ehrlich zugeben - in den letzten paar Wochen auch mal durch den Kopf gegangen. Aber der Gedanke an das enttäuschte Gesicht der Göttin, wenn ich mich vor dieser Aufgabe drücken würde, ließ mich diese Überlegungen ganz schnell wieder verwerfen.



Ich zog mich in meiner Wohnung bis auf die Socken nackig aus, zog meine Schuhe an, zog den Mantel an (Reißverschluß ab der Hüfte bis zum Hals, ein Knopf knapp über Kniehöhe, der nächsthöhere Knopf auf Hüfthöhe), prüfte mich im Spiegel, ob ich auch bei unbedachten Bewegungen keine unbeabsichtigten Einblicke biete, ging kurz auf die Terrasse, um die Temperatur zu prüfen…



...und dann ging ich los.



Ja, ich sah, daß doch einige Autofahrer etwas irritiert in meine Richtung schauten. Aber ich lief einfach weiter. Es ist ja schließlich nicht verboten, unter dem Mantel nackt zu sein.



Mit der Zeit gewöhnte ich mich an das Gefühl, nackt zu sein.



Ich schaffte es auch, die anderen auszublenden.



Auf dem Weg machte ich schonmal ein paar Fotos. Falls das mit den Fotos im Bus nicht klappen sollte (weil er zu voll sein könnte), hatte ich so zumindest schonmal dokumentiert, daß ich nur mit Mantel draußen war.



Je länger ich lief, je näher ich dem Busbahnhof und damit auch der Durchführung der eigentlichen Aufgabe kam, desto ruhiger und entspannter wurde ich. Ich dachte an die Göttin, im Vertrauen darauf, daß sie nie etwas von mir verlangen würde, was ich nicht kann, und das gab mir Ruhe und Kraft. Ich fühlte mich ganz normal.



Dieses Gefühl kannte ich schon aus vorigen Aufgaben (Tranny, Gloryhole, Sauna, CSD, Nagelstudio...). Jedesmal dasselbe: erst mache ich mir vor Angst fast in die (diesmal nicht vorhandenen) Hosen und dann werde ich ganz ruhig. Und die ganze Situation, in der ich mich in dem Moment befinde, ist vollkommen normal. Der Gedanke an die Göttin, daß die Situation, in der ich mich gerade befinde, einfach eine ganz normale Situation zwischen uns beiden ist, gibt mir in solchen Momenten unglaublich viel Kraft und Ruhe.



Als ich am Busbahnhof angekommen war, kam kurz darauf auch mein Bus. Ich stieg ein, zahlte, war ganz entspannt und ging zur letzten Reihe, die auch komplett frei war. Es waren glücklicherweise nicht viele Menschen im Bus. Da noch etwas Zeit bis zur Abfahrt war, ging der Fahrer raus um eine zu rauchen.



Ich schaute, wo die Überwachungskamera war, daß ich nicht direkt im Blickwinkel alles zeigte.



Zunächst knöpfte ich den Mantel von unten her auf, breitete ihn auseinander und fotografierte. Einmal. Zweimal.



Ich schaute nach vorn durch den Bus. Niemand bekam mit, was ich dort hinten in der letzten Reihe machte.



Dann wurde ich mutiger, öffnete den Mantel komplett und machte ein Foto. Noch ein Foto. Dann zog ich den Mantel wieder zu.



Ich grinste. Ich spürte, wie die Endorphine in meinem Körper freigesetzt wurden, mußte mich beherrschen, nicht laut loszujubeln. Es tut so gut, eine Aufgabe für die Göttin geschafft zu haben.



Ich hoffte, daß die Fotos auch gut geworden sind.



Ich dachte an die Göttin, dachte an ihr glückliches Gesicht, wenn sie die Fotos und den Bericht bekommt. Der Gedanke daran machte mich glücklich :-)



 



 



"WOW. Ich muss Michaela diese Ehrensnsprache geben. KEIN SUB hat es bisher auch nur annähernd geschafft, meine Befehle so wunderbar umzusetzen, wie du Michaela. Jeder Sub hat seine eigene Art mir gut zu tun.

Du bereicherst mich immer wieder mit deinem Mut und deinem starken Willen, mir zu gefallen!

Ein ganz großes Kompliment von mir an dieser Stelle."

5 Kommentare geschrieben am 09.10.2018

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