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Bereuen Sie die Zeit, in der Sie real für Subs da waren?

Nein, mir hat diese Zeit und diese Erfahrung sehr viel Spaß bereitet. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, von denen heute noch immer treue Subs (online) bei mir geblieben sind. Das Knowhow, welches ich mir in meiner Studiozeit aneignen konnte, ist jetzt für mich sehr wertvoll um meine Subs und Fans noch besser zu verstehen. Ich behalte meine Studiozeit in guter Erinnerung.

 

 

Warum macht es Ihnen mehr Spaß, nur noch online tätig zu sein?

Ich liebe Kreativität und die Tatsache mich weiterzuentwickeln. Reale Sessions waren am Ende für mich irgendwann nur noch "Arbeit", weil sie immer gleich waren. Natürlich waren die Menschen und Vorlieben immer andere aber meine persönlichen Aufgaben wurden mir am Ende zu eintönig und bei dieser Einsicht macht auch Geld nicht mehr glücklich. Als Fetischmodel kann ich kreativ sein, über mein Aussehen Kunst und Erotik miteinander verbinden. Auch über meine Bilder und Videos kann ich kreativ sein. Neue Ideen entwickeln, Kunst in die Mediengestalltung einbringen, meine Webseiten entwickeln, im Marketingbereich tätig sein, usw. - und dennoch kann ich weiterhin in Kontakt mit meinen Subs und Fans bleiben.

 

Leben Sie also sexuell polygam?

Ich weiß nicht, ob man das so sehen kann. Psychisch vielleicht ja, physisch jedoch nein. Ich habe online meine Verehrer, Subs, User und Fans, die mir gut tun und das soll auch so sein und immer so bleiben. Als Studio-Domina war ich immer unberührbar und körperliche Intimität bzw. Sex gestehe ich privat nur meinem festen Partner zu. Also auf körperlicher Ebene lebe ich also eher monogam und das ist mir auch sehr wichtig.

 

Empfinden Sie es als "fremdgehen" wenn ein Sub vergeben ist und zu Ihnen Kontakt hat?

Das ist ein sehr spannendes Thema. Zuerst: Fremdgehen fängt bei jedem Paar woanders an. Ich kann und möchte mich da nicht einmischen oder eine feste Aussage treffen. Es gibt Frauen, die sind schon eifersüchtig wenn ihr Mann eine andere Dame anschaut und es gibt Frauen, die sogar schon Kontakt zu mir gesucht haben, damit der Mann seine spezielle Vorliebe bei mir ausleben darf. Jeder Sub der den Weg zu mir findet, sollte selbst wissen was er macht und natürlich dafür auch eigene Verantwortung tragen. Meine persönliche Meinung ist, Sex ist absolutes Fremdgehen. Sprich, der Besuch bei einer Prostituierten ist "schlimmer" als der Besuch bei einer unberührbaren Domina. Und der reale Besuch / Kontakt in einem Studio ist "schlimmer" als die Tatsache, seine Bedürfnisse online auszuleben.

 

Sie sind sehr empathisch und beschäftigen sich viel mit dem Buddhismus. Wie geht das als Domina?

Ich würde sagen, gerade deswegen bin ich eine erfolgreiche Domina. Das verstehen viele nicht. Menschen ohne Ahnung denken, dass mal als Domina wahrhaft bösartig sein muss. Schließlich sind Beleidigungen, Schmerzen und schlagen etwas Böses. Wenn man diese Dinge ohne Menschlickiet und Respekt vor seinem Gegenüber durchführt, sind sie das auch. Ich besitze Respekt gegenüber jeder Person. BDSM und meine damit verbundene Dominanz ist eine Facette von mir, die ich in einem Rollenspiel auslebe. Und auch in diesem Rollenspiel weiß ich, dass ich meinem devoten Part nicht wirklich schade, sondern ihm das Gegenüber gebe, das er sich wünscht und in dem Moment braucht. BDSM basiert auf viel Vertrauen und das funktioniert nur mit genügend Menschlichkeit.

 

Drehen Sie lieber Filme oder machen Sie lieber Cam-Sessions?

Als Fetischmodel und Online-Domina mag ich besonders die Abwechslung. In Fotos und Filmen kann ich meine Kreativität sehr gut einbringen und erstelle etwas Bleibendes, worauf ich immer zurückschauen kann. In Cam-Sessions, im Mail-Kontakt oder in Live-Chats genieße ich die direkte Kommunikation mit meinen Subs. Nur das eine oder nur das andere wäre mir wieder zu eintönig. Ich brauche beides und noch mehr. Zum Beispiel meinen Shop, unterhaltsame Features auf meiner Webseite, usw. :-) Hauptsache keine langweilige Fließbandarbeit.

 

Pflegen Sie Online-Freundschaften zu ihren guten Subs?

Auf eine gewisse Art und Weise ja, natürlich. Man ist sich sehr vertraut und nah. Man schreibt und redet viel (auch über das normale Leben) miteinander. Meine Subs sind immer für mich da, sie öffnen sich mir und ich freue mich, wenn sie sich bei mir wohlfühlen. Es ist ähnlich wie eine Freundschaft. Eine besondere Beziehung einfach. Dennoch empfinde ich es als wichtig, dass gewisse Grenzen deutlich sind. Zu meinen Studiozeiten habe ich meine festen Subs oft in mein Privatleben mit einbezogen und habe dabei immer wieder die Erfahrung gemacht: Das ging leider nicht gut! Ich habe mich zu oft eingeengt und verpflichtet gefühlt und das sind zwei Dinge, die ich gar nicht mag. Ich brauche meinen Freiraum, meinen Rückzugsort, mein normales Leben komplett ohne BDSM um frei atmen zu können und meine Freude nicht zu verlieren. Seitdem ich das getrennt und eine klare Grenze gesetzt habe, geht es mir allgemein viel besser. Genau so sollen meine Subs auch ihren privaten Freiraum (Freunde, Wohnort, Familie) haben und behalten. Gegenseitig klar definierte Grenzen sind wichtig, wenn man dauerhaft gut miteinander harmonieren möchte. So ist meine Ansicht.

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